kunststoffmesse2013Jeder kennt ihn, jeder hat ihn, kaum jemand weiß, wie er eigentlich entsteht: Bei dieser Maßnahme drehte sich alles um Kunststoff. Besonders interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen der Real- und Gesamtschulen sowie der Gymnasien besuchten im Herbst 2013 die weltgrößte Kunststoffmesse „K2013“ in Düsseldorf. Ermöglicht wurde die Fahrt durch eine Kooperation des MINT Netzwerks Rhein-Berg mit der Kunststoff Initiative Oberberg KIO e.V.

Bereits während der Busfahrt zur Landeshauptstadt gaben Mitarbeiter von Kunststoffunternehmen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis den Schülern eine erste kleine Einführung in das Thema Kunststoffverarbeitung. Im Messezentrum abgekommen, nahmen die Jugendlichen am VDI-Forum teil. Unter dem Motto „Zukunft durch Kunststoff – Hightech live erleben und Berufe mit Zukunft entdecken“ befassten sich die Mädchen und Jungen anhand von praktischen Beispielen und Experimenten damit, was Kunststoff leisten kann. Dabei wurde vor allem der Weg vom Rohstoff zur Weiterverarbeitung veranschaulicht. Im zweiten Teil unternahmen die jungen Besucher ein Messerundgang. Die Schüler lernten verschiedene Unternehmen aus der Kunststoffbranche kennen. An den Ständen kamen sie mit den Ausstellern ins Gespräch zu Berufsbildern und deren Zukunftsperspektiven.

An den Messeständen gab es ebenfalls viel zu sehen: Dort produzierten die Aussteller Alltagsgegenstände, die Kunststoffherstellung und -verarbeitung gut verständlich und nachvollziehbar machen. Auf der Rückfahrt besprachen die Vertreter der regionalen Unternehmen mit den Jugendlichen deren Erfahrungen des Tages.

Die Maßnahme vermittelte eine einzigartige berufliche Vielfalt durch die Darstellung der gesamten Bandbreite der Kunststoffverarbeitung. Unter anderem lernten die Schüler Berufsbilder des Werkzeug- und Verfahrensmechanikers kennen, des Maschinen- und Anlagenführers, des Mechatronikers und natürlich Arbeitsaufgaben von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern. Die Jugendlichen führten mit den Fachkräften Gespräche über Eingangsvoraussetzungen und Anforderungen der Berufe in der Kunststoffbranche. Sie erhielten einen praktischen Einblick in die Arbeit der besuchten Unternehmen und erlebten live, wie verschiedene Berufsgruppen gemeinsam ein Produkt erstellen.