Schülerinnen und Schüler sowie Partner des zdi-Netzwerkes MINT Rhein-Berg stellen Best-Practice Projekte zur MINT-Förderung vor

Das zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg hat jüngst seine Partner aus dem Bereich Bildung sowie jene Wirtschaftspartner eingeladen, die bereits erfolgreich Angebote im MINT-Bereich umgesetzt haben – oder die Umsetzung planen. Zahlreiche Akteure aus Schule, Schulleitungen, MINT-Koordinatorinnen und -Koordinatoren tauschten sich bei dieser Gelegenheit mit den Partnern aus Wirtschaft und einer Fachhochschule aus – über bestehende Projekte sowie über ihre Vorstellungen zu praxisnahem Unterricht zur MINT-Förderung.

Kernanliegen des MINT-Netzwerkes ist es, Schülerinnen und Schülern über exploratives Lernen stärker für MINT-Fächer zu begeistern: MINT-Themen werden durch praktische Erfahrungen an möglichst authentischen Orten für die Jugendlichen auf eine besondere Art begreifbar. Unternehmen und Hochschulen können dabei durch eine Kooperation helfen, Praxisbezüge im MINT-Bereich herzustellen und die in der Schule vermittelten Kenntnisse anwendbar zu machen.

Kooperationstreffen Antriebstechnologien © Rheinisch-Bergischer Kreis

© Rheinisch-Bergischer Kreis

Schüler berichten von Projekten

Bei dem Kooperationstreffen stellten verschiedene Unternehmen und die TH Köln gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern, die an den Projekten teilgenommen hatten, verschiedene Best-Practice-Beispiele vor. Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Schulen kann demnach ganz unterschiedlich aussehen. An den Unterricht gekoppelte Projekte können sowohl im Unternehmen stattfinden, als auch im Klassenraum. Die Schülerinnen und Schüler erläuterten ihre verschiedenen Projekte und bewiesen dabei Sachkenntnis und Präsentationsgeschick: Sie führten beispielsweise ein bewegliches Modell, eine so genannte „mechanische Hand“, vor oder berichteten von ihren Erfahrungen als Mitarbeitende einer eintägigen Schüleragentur. Ebenso wurden die Planung und Fertigung eines Kerzenständers und einer Handyladestation mit Hilfe der Programmiersprachen CAD und CNC vorgestellt – ein Projekt, in dessen Verlauf die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler von ihrer Erkenntnis berichteten, dass Mathematik tatsächlich praktisch anwendbar ist.

Aber auch für die unterrichtsfreie Zeit gibt es Angebote, die interessierten Jugendlichen MINT-Kompetenzen vermitteln sollen: Im Sommer 2017 findet beispielsweise bereits zum fünften Mal in Folge das MINT-Summercamp an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach statt. Im oberbergischen Lindlar veranstalten mehrere zdi-Zentren gemeinsam ein Feriencamp für Jüngere mit dem Thema „Bewegung, Aktion & Technik.

 

Kooperationstreffen mechanische Hand © Rheinisch-Bergischer Kreis

© Rheinisch-Bergischer Kreis

Durch Praxis MINT-Begeisterung schaffen   

Im Anschluss an die Präsentationen konnten sich Lehrer, Schüler und Unternehmen über die verschiedenen Projekte informieren und in einen konstruktiven Austausch treten: Wie können MINT-Themen im Unterricht möglichst praxisnah an die Jugendlichen herangetragen werden? Wie können Schulen und Unternehmen noch besser zusammenarbeiten und Schülerinnen und Schüler für MINT-Fächer und Berufsfelder begeistert werden?

An der Veranstaltung beteiligten sich die folgenden Unternehmen und Schulen:

  • RLE International aus Overath und das Otto-Hahn-Gymnasium aus Bensberg mit dem Projekt: „Die mechanische Hand“
  • Regionalverkehr Köln, die Technische Hochschule Köln und das Albertus Magnus Gymnasium aus Bensberg mit dem Projekt „Antriebstechnologien am Beispiel eines Brennstoffzellenhybridbusses“
  • das Berufskolleg Bergisch Gladbach und das Otto-Hahn-Gymnasium mit dem Projekt „Planung und Fertigung eines Kerzenständers und einer Handyladestation mit Hilfe von CAD und CNC“
  • Oevermann Networks und das Otto-Hahn-Gymnasium mit dem Projekt „Schüleragentur“
  • das Bergisches Naturmobil der Biologischen Station Rhein-Berg
  • Deuta Werke aus Bergisch Gladbach