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Rheinisch-Bergischer Kreis. Unter dem Motto „Bewegung, Aktion und Technik“ haben die zdi-Netzwerke aus Leverkusen, dem Oberbergischen und Rheinisch Bergischen Kreis sowie der Projektstandort :metabolon  wieder ein abwechslungsreiches fünftägiges Feriencamp organsiert. Wie im Vorjahr wurden an den einzelnen Tagen spannende Orte in der Region besucht, die bewegungsfreudige und technikinteressierte Mädchen und Jungen ansprechen. Für die Übernachtung hat erneut die Jugendherberge Lindlar ihre Pforten geöffnet. 40 Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren, davon 21 aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis, machten im Rahmen des zdi Sommerferiencamps 2017 am Donnerstag, den 24. August, Station auf dem Naturgut Ophoven in Leverkusen-Opladen. Dabei erhielten sie prominente Begleitung unter anderem durch den Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, Dr. Hermann-Josef Tebroke, Leverkusens Bürgermeister Bernhard Marewski sowie Dr. Christian Dickschen vom Oberbergischen Kreis. „Ich freue mich, dass Ihr mit so viel Spaß und Begeisterung dabei seid und sogar in den Ferien Lust habt, hier zu forschen und zu experimentieren“, lobte Landrat
Dr. Hermann-Josef Tebroke die Kinder.

Auf dem Naturgut durften sich die Kinder nach vorheriger Forschertätigkeit im Currenta-Schülerlabor und Führung über das Gelände des Entsorgungszentrum zunächst ausgiebig stärken, bevor sie in der EnergieStadt-Ausstellung spannende Entdeckungen rund um das Thema Energie machen konnten. Interessiert ließ sich der prominente Besuch von den Kindern und Betreuern über die bisherigen Erlebnisse im Camp berichten. In ihren Begrüßungsworten lobten die Repräsentanten der Regionen die Organisation dieses MINT-Feriencamps als Musterbeispiel für gelungene Netzwerkarbeit mit einem gleichberechtigten Miteinander von vier Partnern (metabolon und drei zdi-Netzwerke), die allesamt die Ausgestaltung jeweils eines Tages übernommen haben.

Besonders hervorgehoben wurde das Engagement der Partner für das Bestreben, junge Menschen, für MINT-Themen zu begeistern, dabei aber auch den Spaß für die Kinder nicht zu kurz kommen zu lassen.

Die Programmpartner hätten nicht nur die Köpfe zusammen gesteckt und die vorhandenen Möglichkeiten in einen Topf getan und hätten auch keineswegs einfach nur das Programm des Vorjahres wiederholt, sondern erneut ein ansprechendes Programm zusammengestellt, das auf spielerische Art und Weise für Technik begeistern solle und zusätzlich auch dem häufig festzustellenden Bewegungsmangel bei Kindern entgegen wirken solle.

Mit :metabolen, der Biologischen Station Rhein-Berg, der Bergischen Greifvogelhilfe in Rösrath, dem Kletterpark, dem LVR-Freilichtmuseum in Lindlar, der Biologischen Station Oberberg, dem Portal Steinhaus, dem Currenta Schülerlabor, der BayArena;  dem Calevornia und hier dem Naturgut Ophoven  seien wieder tolle Orte für ein abwechslungsreiches Programm gefunden worden. 

Leverkusens Bürgermeister Bernhard Marewski dankte ausdrücklich auch den Unterstützern,  den Verkehrsunternehmen ovag und wupsi, dem Sportpark Leverkusen, Currenta und Bayer 04 Leverkusen und :metabolon,, die dafür gesorgt hätten, dass dieses Ferienangebot auch bezahlbar sei.  Das Camp, so Marewski, sei ein kleines, aber sehr gelungenes Beispiel für Kooperation in der Region, aber es könne große Wirkung haben, wenn es gelinge, dies auszudehnen und als Vorbild für weitere Kooperationsprojekte zu nutzen.

 Bestens gestärkt und voller neuer Eindrücke machten sich die Camp-Teilnehmer auf, um anschließend die BayArena zu erkunden und im Freizeitbad CaLevornia den Tag ausklingen zu lassen

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