Teilnehmer, Jury und Veranstalter ließen zum Abschluss eine spannende Woche Revue passieren. (Bildquelle: Rheinisch-Bergischer Kreis)

Teilnehmer, Jury und Veranstalter ließen zum Abschluss eine spannende Woche Revue passieren. (Bildquelle: Rheinisch-Bergischer Kreis)

Kreative Spielideen zu aktuellen Themen

Auf großes Interesse stieß erneut das MINT-Summercamp, das von der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW), dem Berufskolleg Kaufmännische Schulen Bergisch Gladbach, dem Verein :aqualon und dem MINT-Netzwerk des Rheinisch-Bergischen Kreises organisiert wurde. 13 Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren lernten vom 11.07. bis 15.07.2016 in den Räumen der FHDW, wie Apps für Smartphones und Tablets programmiert werden. „Die Schüler waren hochmotiviert“, freute sich FHDW-Standortleiter Dr. Alexander Brändle und betonte, dass die zehn Jungen und drei Mädchen auch gerne länger geblieben seien, um ihre Apps weiterzuentwickeln.

Mit ihren Ergebnissen beeindruckten die fünf Teams bei der Präsentation auch die Jury. Kein Wunder, dass es Kreisdirektor Dr. Erik Werdel, Georg Wulf, Vorstand des Wupperverbands, Prof. Dr. Peter Baeumle-Courth (FHDW) und Dr. Karsten Lemke von der zdi-Landesgeschäftsstelle nicht leicht fiel, einen Sieger zu ermitteln. Daher verzichtete die Jury auch auf eine Reihenfolge und stellte die Leistungen der einzelnen Teams in den Vordergrund. Ein besonderes Lob erhielten Jeremi Kalandyk, Sean Kloth und Matthis Franzgrote für ihre App. In der Anwendung des Trios überzeugte besonders die Spielidee. Dort macht sich ein Mensch in Afrika auf den Weg, um nach Europa zu kommen. Damit dies gelingt, muss er die richtigen Entscheidungen treffen. Der Jury gefiel zudem das klare Konzept, die Komplexität der App sowie das hohe technische und spielerische Niveau. Aber auch die anderen Teams überzeugten mit ihren Ergebnissen. Sie programmierten Quiz-Apps zu Themen wie Wasser, der Fußball-Europameisterschaft und Filmen. Die Jury lobte auch hier die tolle Entwicklung der Jugendlichen während der Camp-Woche und die hervorragenden Umsetzungen. „Ich bin beeindruckt von den Ergebnissen der Teams“, resümierte Kreisdirektor Dr. Erik Werdel. „Die Jugendlichen sind mit großem Engagement und beeindruckender Kreativität zu Werke gegangen.“

Die Jury, bestehend (v.li.) aus Prof. Dr. Peter Baeumle-Courth (FHDW), Kreisdirektor Dr. Erik Werdel, Dr. Karsten Lemke (zdi-Landesgeschäftsstelle) und Wupperverband-Vorstand Georg Wulf, nahm alle Apps genau unter die Lupe. (Bildquelle: Rheinisch-Bergischer Kreis)

Die Jury, bestehend (v.li.) aus Prof. Dr. Peter Baeumle-Courth (FHDW), Kreisdirektor Dr. Erik Werdel, Dr. Karsten Lemke (zdi-Landesgeschäftsstelle) und Wupperverband-Vorstand Georg Wulf, nahm alle Apps genau unter die Lupe. (Bildquelle: Rheinisch-Bergischer Kreis)

Die Ergebnisse sind umso erstaunlicher, da einige Teilnehmer zuvor noch gar keine Programmiererfahrung gesammelt hatten. Die Dozenten der FHDW und des Berufskollegs holten die Schüler bei ihrem jeweiligen Wissensstand ab. In der ersten Hälfte der Woche des Summercamps wurden Grundlagen für die Erstellung der App vermittelt. Schnell begannen alle Jugendlichen selbstständig zu programmieren und immer komplexere Aufgaben zu lösen. In der zweiten Hälfte der Woche begannen die Teilnehmenden mit der Umsetzung der Ideen und Konzepte.

Die Teilnehmer kamen vom Berufskolleg Bergisch Gladbach, dem Berufskolleg Kaufmännische Schulen Bergisch Gladbach, dem Albertus-Magnus-Gymnasium, dem Nicolaus-Cusanus-Gymnasium,  dem Gymnasium Herkenrath, der Integrierten Gesamtschule Paffrath (alle Bergisch Gladbach), dem Paul-Klee-Gymnasium aus Overath und dem Gymnasium Odenthal.

Das MINT-Summercamp in Bildern

(Bildquelle: Rheinisch-Bergischer Kreis)