Symbolbild. Quelle: Rheinisch-Bergischer Kreis

Am Freitag, 7. April, wird um 13 Uhr im Paul-Klee-Gymnasium (PKG) in Overath, Perenchiesstraße 3, 51491 Overath, das Arbeitsergebnis der Informatik-AG vor hochrangigen Vertretern des Kreises und der Schulpolitik von den Schülern selbst vorgestellt. Da die AG auch anderen Schulen offensteht, sind interessierte Lehrkräfte anderer Schulen eingeladen, die AG bei dieser Gelegenheit kennenzulernen.

Das Paul-Klee-Gymnasium (PKG) in Overath bietet gemeinsam mit der gicom GmbH, ebenfalls aus Overath, eine außergewöhnliche Informatik-AG an, die auch anderen Schulen offensteht. Beide sehen sich in der Pflicht, junge Menschen für das Thema Softwareentwicklung zu begeistern, damit diese zu mündigen Mitgliedern unserer Informationsgesellschaft werden können. Leider sind die Ausstattungen vieler Schulen und das Know-how der Lehrer nicht auf dem Niveau, dass wirklich hochwertiger Informatikunterricht stattfinden kann. Mit Herrn Jochen Haas verfügt das PKG zwar glücklicherweise über einen besonders qualifizierten Informatiklehrer, die Ausstattung des Informatikraums ist jedoch modernen Anforderungen nicht entsprechend.

Daher wurde schon 2013 beschlossen, in einer Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft diese Lücke zu schließen und eine Informatik-AG anzubieten, die interessierten Schülerinnen und Schülern Programmierkenntnisse auf hohem Niveau vermittelt. Dazu stellt die gicom GmbH unter Leitung des Personalreferenten, Herrn Michael Witzel, die komplette Infrastruktur, stattet alle Teilnehmer mit einem Laptop aus und bietet eine professionelle Entwicklungsumgebung an. Auch Mitarbeiter des Unternehmens beteiligen sich in ihrer Freizeit an der AG.

Bewusst wurde sich gegen die üblichen „didaktischen“ Programmiersprachen entschieden und stattdessen mit OpenUI5 das modernste SAP-Framework genutzt. Dieses ist lizenzfrei, so dass die Schüler ihre fertige Software kostenfrei auf dem Schulserver zur Verfügung stellen können. Weil neben dem technischen Know-how auch ein realistisches Bild der Softwareentwicklung vermittelt werden soll, erarbeiten die Schüler in einem anfänglichen Design-Thinking-Workshop ihr Software-Layout selbständig. Danach bilden sie kleine Teams, die an unterschiedlichen Stellen (Frondend-Backend) arbeitsteilig vorgehen und sich gegenseitig abstimmen müssen. Dadurch wird die Softwareentwicklung sehr kommunikativ und die gängigen Klischees eines „typischen“ Softwareentwicklers, der alleine vor dem Rechner sitzt, werden entkräftet.

Link zur AG: http://www.pkg-overath.de/schulleben/arbeitsgemeinschaften/informatik-ag